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 discourt du président

HEIMETSPROCH ÙN TRÀDITION – AG 06/04/2024 -

Rémy Morgenthaler

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Liewi Frìnd, chers Amis.

Vierzig Johr im Einsàtz fìr e Sproch ùn e Kultur – j’allais dire au chevet d’une culture et de sa langue : la satisfaction d’un devoir. E Pflìcht, wü m’r in àlle Elsasser ze Harze läje. Ùn es geht widderschd, mìr komme vorwarts, wann ‘s äu in de Zittùnge nìt genüe erwähnt wùrd. Nos médias restent le plus souvent très discrets au sujet de nos actions – vielicht wie m’r ùf e ànderi Àrt, s Richtùm vom vielfaltige Frànkrich pflaje ùn ìwergan.

C’est l’immatériel qui nous occupe, qui nous préoccupe prioritairement quand bien même tout ce qui a trait à notre culture nous importe, trotz dàss e jedes Monümant wie e mol zersteert ward oder gàr zàmme fälle kännt, wìdder ùfzeböje ìsch, wann m’r Wìlle ùn Mìttel dràn läjt. Tout ce qui est matériel se répare et se reconstruit. Wàs leider nìt de Fàll ìsch wàss e Sproch, e Kultur, e Lawesàrt, « eine Weltanschauung » (gìbt ‘s e Wort fìr dìs ùf Àlemàneditsch?) : kùrz, e Heimetgfühl ànbelàngt. Àlles wàs m’r nìt kànn ìn e Büech schriwe, wàs m’r nìt im Komputer kànn digitalisiere verflièjt wann’s e jeder von ùns in Vergasseheit losst sanke. Àlles wàs sìch in ùnsere Seel ùn in ùnserem Gewìsse entwìckelt ùn labt; dìs kännt kenner wìdder e mol in d Tàtsàch vom e Lawe, vom e Lànd wìdder harstelle.

Es ìsch ùns sìcher nit klàr, wàs m’r schon àlles verpàsst ùn vergasse hatte. Tant de choses déjà perdues. Mànschi nanne dìs « progrès », mais le progrès : de Fortschritt ìsch nùr Lawesreif, wann’r sìch àn de Wùrzle vom Erbgüet nährt. Pas de progrès sans racines. Wàs ward e Sproch ohne d Kultur! De Verein Heimetsproch hät g’hofft, dàss de Fàmiliekreis d Tràdition widderschd ìwergìbt. Àwer d Gejewàrt vom Schüel-ùn-Gsellschàftmode hàn e kräftigs Hìnterniss gebìldt, soo wie die Wook-Anglisch-ùn-Globàlisierùng, ùnseri Europakultur rüttelt. Les déchirements familiaux-sociétaux désertifient nos terres et âmes pour une monoculture des plus insolentes et quelquefois déshumanisantes en suffocantes sècheresses. Ken Urteil, àwer e heitere Sìnnwaj müen m’r gehn.

Ùnsere Ehrepräsidant, de Henri Scherb hät ‘s letscht mìtgeteilt. Ìch zitier ‘ne :

Le despotisme jacobin veut tuer les langues régionales de France et interdire aux enfants de parler la langue plus que millénaire de leurs parents. En Alsace, l'étouffement de la langue maternelle, dans nos rares classes à "immersion", quatre au total, est plus fréquent que dans les autres régions ! En effet, le Rectorat veut les noyer par une réduction de 1/3 ou 1/4 de leur horaire, au bénéfice du français... qui est, semble-t-il, rarissime sur la rive gauche du Rhin !

C'est l'image d'une dictature de doctrinaires fanatiques et égocentriques qui se résume par :

Liberté conditionnelle, Egalité de façade, Fraternité dédaigneuse ! Allons-nous encore et toujours subir? - fin de citation -

De Pierre Klein, Präsident von de ICA hät e MANIFESTE contre le linguicide de la langue d’Alsace ùfgsetzt. Mìr sinn nàtierlig bi de erschte, wü dene Brief ùnterschriwe hàn – merci Pierre.

S gìbt hàlt àllewil ùn ìweràl Hìnternisse. Wann die von de Champagne, von de Ardennes, ùn soo widderscht, e Àhnùng wähle ìwer d Züekùnft von de Ligue d’Alsace de Football, kànn m’r güet verstehn, dàss die Interesse von dene wü s z’àller erschte ebs àngìbt nùr minoritär sìnn. Que reste-t-il de l’autodétermination lorsqu’une entité territoriale est perdue dans un ensemble sans identité ?

Àwer komme m’r àn ùnser Warik. Nos engagements, notre œuvre, nos attentes et nos stratégies.

Vor Johre hät de Germain Müller : « mìr sìnn schint ‘s d’Letschte… » gsùnge. D’Leschte, hàn viel verstànde, dàss d’letsch Generàtion gemeint ward… Àwer nein, de Germain hät ùns klàr gelajt, dàss mìr d’Letschte von de frànzeesche Mìnterheitsprochpflajer warde. Er hät vernomme, dàss die Bàske, Bretone, Kàtàlàne, ùsw, schon làng àlles ùfgan hatte, ùn mir Elsasser, die Letschte wie bàld àlles àn de Nöjel ware hanke… Le reniement de soi n’est qu’une crise passagère car la nature revient au galop. In de Menscheseel losst s ìch d Nàtür nìt gràd e soo erùm kommediere. Doch sìnn m’r hit wìder d Letschte : d Letsche wie ebs kräftigs ùfböje fìr in de Sproch e Züekùnft ze pflaje, dann die Àndere hàn e soo Ùnternamme schon làng in Schwùng. Nous étions les derniers de France à parler couramment notre langue ancestrale. Aujourd’hui nous sommes les derniers à entreprendre, à mettre en œuvre un ambitieux projet pour donner un sens à nos combats et pour reconquérir les terrains asséchés par le Roi Soleil et ses tristes héritiers. NON, le réchauffement de l’inconscience par l’autodafé de notre culture ne doit pas passer en Alsace…Wàs die ùns Fiïr ùnter d Hosse hàn gemàcht, dàss m’r in ùnserem Ejetùm üswische, dàss m’r in ùnseri eje Laweskräfte versäuje, ùn àlles wàs ùnseri Àhne ùns ìwergan hàn, ajert verlonn, …dàss die ìhre Kùnstmìcht känne sträuje. Àwer dìss därf nìt e soo witt komme. Mìr hàn ken Nàtion, mìr hàn e Landel, ùn e Landel pflajt m’r, dàss es eine mìt nàtirligi Nährùng kànn bsorje. Nùmme müen m’r ùns in d’hittische Zitte ànpàsse. Il ne s’agit pas de renier qui nous sommes devenus, mais bien d’y intégrer ce que nous sommes au fond de nous-mêmes. E Lawesàrt soll d ànder nìt vernichte.

Es ìsch viel Àrweit in Üssìcht, àwer m’r hàn àller güete Grùnd dezüe. Soo wie m’r mìt Freid ùn Stolz känne erwähne, dàss doo ùn dert, kräftigi Initiative komme, soo wie die nej Vereinigùng vom Bernard Herrbàch gegrìndt Alemaniac : Müsiker von de Bàsler Gèjet, vom Bàdische ùn vom Elsàss wie ùf Àlemàneditsch sìnge, zàmme komme ùn mìtànd Konzert orgànisiere: Le prochain concert ALEMANIAC d’Alsace, de la région de Bâle et de l’Ortenau aura lieu le 2 Novembre. Autre initiative de notre amie Sarah Moessmer qui fait un travail associatif pour la réhabilitation des Hofnamme. Jà, die frièhjere Hofnamme in de Derfle solle äu wìdder erwähnt ware. Dodebi fìnd die Volksgschìcht ìhre Plàtz… Ìch kànn nìt àlles erwähne. Kleinkìnderkrìppe, Wettbewerb d Stìmme, ùsw.

Mìt’m Theàtergroupement hàn m’r ùns, in de Heimet, ze zweisprochigi Dìchterzùnft gschlosse. « Ensemble – Mìt’nànd » hàn’r schon derfe entdecke. Mìr ware nochhar e pààr Üszìg vom Repertoire vorbrìnge. Debi müess m’r sìch bàld schàmme, dàss in bessere Kreis, ùnseri Sproch gànz àbseits blibt. Au-delà de la sphère privée et très populaire, notre langue ne semble intéresser que peu de monde. Züem Beispiel : Strasbourg-ville-livre – Strossbùrig ìsch im Johr 2024 die Häuptstàdt, von de gànze Walt, àls Bücherstàdt genannt. E Ehr im Nàmme vom Gensfleisch von Gutenberg, vom Mentelin ùn die erschte Büechdrùcker… Die hàn àwer ken wort frànzeesch kännt… nìt schlìmm, àwer wàs ùnseri Sproch ànbelàngt, hät die « Ville livre » ìwerhäupt nix ewerig. Strasbourg-Ville se livre à une négation de son histoire, histoire revisitée, histoire négationnée ; celle dont elle se vante et par laquelle elle a pu obtenir ce label mondial. Wie trürig wann m’r de Grùnd von sim eje Stolz in de Vergasseheit vertrankt. Oh reniement quand tu nous tiens !

Drùm müen m’r im Elsàss andlig einig vor gehen ùn vorkomme. L’unité fait la règle d’une communauté à ambitions. Haro sur les disputes et critiques croisées concernant la langue parlée et le standard. Wàs hàn m’r noch ze dìschpediere ìwer ‘s Àlemàne-oder-Fränkisch-ditsch, ùn ‘s Schrìftditsche. Es sìnn mehreri Ascht àm salwe Stàmm. Nàtierlig geht ‘s zeerscht ùm d Làndsproch, ùm dìs wàss d Frànzoose l’« alsacien » hàn betittelt. Erstens därfe m’r de Rhin nìt àls Sperrkgranz schätze. M’r hàn Vorteil von Hìwe ùn von Drìwe ze geniesse. M’r känne trotz ùnsere méthode Orthal fìr dHeimetsproch ze schriwe, ‘s Hochditsche, oder schon besser Standart-oder-Schrìft-ditsche pflaje. Bis in de Johre 1950 sìnn d Meischte Notàrielle Àkte, d Zitùnge, Wàhlflùgblätter ùn Stihrzettel ùf Stàndardditsch gschriwe. Loin de nous, de nous soumettre et de nous perdre dans une guéguerre des plus maladroites. Bien sûr faut-il privilégier notre parler dialectal, mais ne perdons pas la notion d’unité dans le sens où l’alsacien en langue isolée devient un patois français là où il est une forme linguistique originale de la famille des parlers germaniques. Bi ùns rùtscht die Sproch nìt e soo schnall ìn d Hochsproch, wann sie ìn güete Konditione ùnterrìchtet wùrd. Ùn doo müen m’r àlli ànsprochsvoll vorgehn. Nùr mìtnànd, hìwe ùn drìwe vom Rhin, känne m’r ùnser Schìff àllewill ìwer Wàsser hàlte. Ùn trotz de DCL – de Diplôme de Compétence Linguistique, vor’m Risiko, dàss er ùns verweigert kännt ware will m’r e soo Diplôme ùf Hochditsch hàn, müen m’r klàr dùrichsetze, dàss m’r nùr mìtnànder ìn Züenkùnft känne komme. Si ABCM Zweisprachigkeit a principalement enseigné en Schrìftdeutsch, c’était de par la volonté des parents et que ce fut, et est d’ailleurs toujours la seule voie réllement tolérée par l’Education Nationale. Hìt noch därfe m’r ìn de Ältere von ùnsere Schieler ‘s Hochditsche nìt verweigere dann es ìsch bis jetzt noch ‘s einzigschte Sprùngbratt, wìe m’r fìr d’Zweisprochigkeit känne benùtze. Soyons réalistes. In de Kleinkìnderkrìppe vom FILAL ìn Neiwiller bi Zàwere wùrd zeglich Hochditsch ùn Elsasserditsch geredt.

Einig ùn mìtnànder, soo wie m’r ‘s mìt de CEA ùn mìt de Olca fiere. Ich bìn gànz stolz, dàss de Victor Vogt, gànz frìchgebàchener Präsidant von de OLCA ‘s Ehrepräsidanteàmt von dere Generàlversàmmlùng àngenùmme hät. Im Jean-Paul Sorg hàn m’r ze verdànke, dàss m’r ùf die Idee sìnn komme, ìm Zükìnftige Office Public e Àrt Mediathèque ze grìnde. L’idée de Jean-Paul de créer une forme de conservatoire de la langue nous a menés à une réflexion que nous mettons progressivement en œuvre. Mìr : jà de Heimetsprochverein ùn de GTR, de Groupement des Théâtres du Rhin wie ùnseri Vize-präsidantin, d’Brigitte Moog fiert. Ìwer 200 Theàterverein sinn àngschlosse. Drùm hàn m’r vor ewe dene Vertrag, die Convention gewählt, dàss m’r ìn de beschte Konditione mìtnànd schàffe känne. Une convention pour œuvrer ensemble au sein du futur Office Public. M’r ware ìn de nächste Zitte dene Verträu gànz offiziel ìn Colmer ùnter de Präsidantschàft von ùnserem geehrte Frédéric Bierry ùnterschriwe.

Elsassisch redde, bàbble, schwäudere… soo viel wìe m’r welle, àwer soo dàss in jedem sini Üssìchte in de àndere nìt schàde. Wàss nùtzt ‘s, züem Beispiel, ìn d Zittùnge schriwe, dàss mànschi Strosse-oder-Dorfschìlder züe klein büechtàbiert warde… Es brìngt nùr Argumente ìn dene àlle wü ‘s Elsàsstùm verweigere. E jeder màcht wie er kànn soo làng dàss es ìn ùnsere Sproch ebs brìngt. S ìsch nix perfekt, morje màche m’r ‘s besser! Loin de nous, dans nos avis, de nier les efforts des uns, à moins que se soit l’hypocrisie où l’orgueil personnel qui s’avère source d’actions. M’r müen mìt klàrer ùn verstandiger Menschesìnn d Züekùnft ùff eschtem Gleis fiere. C’est dans l’unité que se fait le travail et Heimetsproch ùn Tràdition œuvre dans et pour une coopération de travail digne de ceux qui nous ont transmis notre belle culture et sa langue. In dem Sìnn wìll ìch ìn àlle wie ùns ùf e Àrt oder ùf e ànderi, ìn ùnsere Gàb halfe, e kräftig ‘s MERCI säuje. Màche Werbùng, dann, wie meh dàss m’r Idee ùn Müet känne zàmmeschliesse, ze kräftiger währt ùnser Warik – Wie besser dàss m’r zàmme hàlte, känne m’rùnsere Waj mìtnànd widdersch fiere.

Merci fìr ‘s Züeheere

Rémy MORGENTHALER, Präsidant

Mea culpa… peut-être, certainement. M’r müess züegan wann m’r ebs verpàsst… En effet, dans ma communication à l’Assemblée Générale, j’ai affirmé que notre langue était oubliée dans la programmation des événements « Strasbourg : ville livre » …dàss ìn ùnsere Sproch ìwerhäupt ken Ton erläubt ward ìn de Verànstàltùnge von de « Waltbüecherstàdt Strossbùrig ». Doch komme doo ùn dert einsàmi Lasùnge àn. Certes trop peu et sans aucun doute si peu mises en avant, rarement programmées en site officiel, hat ùnseri Sproch eigentlich ebs ze säuje. Es soll kenner meine, dàss ken Biechle ùf Elsasserditsch ìn de Bibliotheke ze fìnde warde. La langue historique de l’Alsace se trouve dans de nombreux ouvrages publiés. Reste le Schriftdeutsch ? Soyons attentifs, oder gehn ùf d Strosse ùn màche Lasùnge ìn àlle Sproche vom Lànd : Àlemànisch, Fränkisch, Jiddish, Welsch, Frànzeesch ùn Schrìftditsch. Que chacun s’y mette en déclamant poésies et autres textes à Strasbourg et dans toute l’Alsace pour donner la voix à notre langue.

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Photos A. Weber


Date de création : 03/07/2024 16:49
Catégorie : - AG 2024
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